Was ist Basenfasten?

Die neue Flut der Säuren
Immer mehr Menschen leiden unter den Folgen einer Übersäuerung. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Darmprobleme, Hautunreinheiten oder Übergewicht gehört für Viele seit Jahren zum Alltag. Doch was ist eine Übersäuerung und wie kann das Basenfasten hier helfen? Wir haben für Sie alle wichtigen Informationen zu diesem Thema zusammengetragen und gemeinsam mit Experten, die sich schon seit teilweise über 10 Jahren damit auseinandersetzen, die wichtigsten Punkte erarbeitet.
Der Säure-Basen-Haushalt
Damit Sie verstehen, wieso eine Basenfastenkur sinnvoll für Ihren Körper ist, sehen wir uns zuerst die heutige Ernährung und deren Folgen an. Der menschliche Organismus besteht zu einem großen Anteil aus Flüssigkeiten, die alle verschiedene Aufgaben erfüllen. Das Blut, die Magensäure oder beispielsweise die Darmschleimhäute haben einen sogenannten pH-Wert, der sich im gesamten Körper erheblich unterscheiden kann und auch soll. Das Verhältnis aus Säuren und Basen im Körper nennt man auch Säure-Basen-Haushalt.
Bei unserer Ernährung nehmen wir zwangsläufig Stoffe und Gifte zu uns, die der Körper nicht verwerten kann und anschließend wieder ausscheidet. Sei es über den Urin, den Stuhl oder mit Hilfe der Schweißdrüsen über die Haut. Die Säuren werden vorher neutralisiert. Wichtig für diesen Neutralisationsprozess sind die Mineralstoffe Magnesium, Calcium und Kalium. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang und schützt unseren Organismus vor Schadstoffen und Giften.
Der Säure-Basen-Haushalt im Ungleichgewicht: Was eine Übersäuerung bedeutet.
Leider nimmt aufgrund der „modernen“, oft ungesunden Ernährung und weiteren Umwelteinflüssen die Menge an Säuren in unserem Körper zu. Diese Flut ist bei vielen Menschen so gravierend und erheblich, dass es zu zahlreichen chronischen Krankheiten und Beschwerden kommt. Der Organismus wird mit dem erhöhten Säureaufkommen nicht mehr fertig, er muss sich schützen und benötigt eine weitaus größere Menge an Mineralstoffen um diese Säuren zu neutralisieren.
Doch was passiert genau bei einer Übersäuerung? Der Körper benötigt Mineralstoffe, die ihm im Grunde fehlen bzw. von denen er nicht genügend zur Verfügung hat. Die Flut an Säuren muss neutralisiert werden. Hier muss der Organismus auf Reserven zurückgreifen und wohl oder übel Quellen wie Knochen, Zähne oder die Haare anzapfen. Dass dieser Mangel an Mineralstoffen auf Dauer nicht gesund sein kann ist klar. Es kann zu Osteoporose, Haarausfall oder anderen Mangelerscheinungen kommen.
Der vermehrte, absolut unnatürliche, Fleischkonsum, die vielen weiteren tierischen Eiweiße, das viele Zucker und weitere Säurebilder in unserer heutigen Ernährung zwingen den Körper also dazu eine Neutralisationsfabrik zu werden. Nach einer langanhaltenden Übersäuerung werden allerdings sämtliche „Kanäle verstopft“. Die Haut, der Darm oder die Blase kommen mit dem Ausscheiden der neutralisierten Säuren nicht mehr hinterher, sie müssen also zwangsläufig gelagert werden. Und zwar dort, wo sie am wenigsten Schaden anrichten: im Bindegewebe. Logische Folge: Bindegewebsschwäche, faltige unelastische Haut, sowie Hautunreinheiten. Diese Ablagerungen nennt man auch Schlacken. (Was sind Schlacken?)
Ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt der Übersäuerung: der Körper schützt seine Organe vor den Säuren mit Fett. Es kommt zu Übergewicht, das Wohlbefinden leidet und man fühlt sich nicht mehr so vital wie vorher.
Alles in Allem richten Säuren und Schlacken in unserem Körper erheblichen Schaden an. Das Immunsystem, die Haut, der Darm, unser gesamter Organismus und Stoffwechsel leidet und schreit nach einer inneren Reinigung. Diese Reinigung nennt sich Basenfasten.
Wie funktioniert das Basenfasten?
Mit dem Verständnis, das Sie jetzt für den Säure-Basen-Haushalt und der Übersäuerung haben, sind die Schritte während einer Basenfastenkur einfach, aber effektiv und sinnvoll.
Der Flut an Säuren Herr werden, den Körper reminalisieren
Im ersten Schritt geht es um eine Reminalisierung des Körpers. Hier hilft eine rein basische Ernährung über einen längeren Zeitraum. Viel Wasser und Bewegung unterstützen den Körper zusätzlich. Wir empfehlen ausserdem basische Nahrungsergänzungsmittel, z.B. Basenpulver, die sämtliche wichtigen Mineralstoffe enthalten und basisch auf den Säure-Basen-Haushalt wirken.
Die Kanäle wieder frei machen, also entschlacken
Neben der Reminalisierung muss der Körper entschlackt werden. Lösen Sie die Giftmülldeponie auf und helfen Sie dem Darm Altlasten loszuwerden. Sehr gute Erfahrungen haben wir hier mit basischem Tee gemacht. Aber auch probiotisches Basenpulver hilft dabei zu entschlacken. Basenbäder entschlacken von aussen, befreien also das Bindegewebe. Schöner Nebeneffekt: eine reine, sanfte Haut. Cellulite wird vorgebeugt und bekämpft.
